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Pressemitteilungen

An dieser Stelle veröffentlichen wir unsere Presseinformationen, die wir zu aktuellen Themen in unregelmäßigen Abständen versenden.

Mittelstand braucht schnellen Breitbandausbau

Landkreis Bautzen in Spitzenposition - Landkreis Görlitz muss nachlegen  

Bautzen, 21.11.2016 Für die Zukunft der Unternehmen in der Oberlausitz hat der Ausbau der Breitbandnetze eine herausragende Priorität. „Die Qualität des Ausbaus ist in den Gesprächen mit Mittelständlern permanentes Thema und ein wichtiger Faktor bei der Digitalisierung der Firmen und ihres unternehmerischen Netzwerkes, wie auch der Fachkräftesicherung. Daher ist ein schneller Ausbau, vor allem im ländlichen Raum der Oberlausitz ein Wettbewerbsvor-, oder nachteil, um Arbeitsplätze in der Region und die Zukunftsfähigkeit der Unternehmen zu sichern“, betont Sirko Rosenberg als Leiter der BVMW Geschäftsstelle Oberlausitz.  

Mit Freude begrüßt der Mittelstand die Initiative des Landkreis Bautzen erneut voranzugehen. Bis 2019 sollen im Landkreis Bautzen ca. 250 Mio. € flächendeckend in den Breitbandausbau investiert werden. „Schon das sichert viel Arbeit in der Region und auch manche Diskussion! Aber diese Investition bringt den Landkreis Bautzen auch in eine Spitzenposition bei der Ausbauqualität und verringert die bestehenden erheblichen regionalen Unterschiede! Was Cunewalde gerade vormacht, wird bald im Landkreis Bautzen zur Realität; daran sollte sich der Landkreis Görlitz als Vorbild nehmen und dringend dieser Initiative folgen“, so Rosenberg.  

Am 06. Dezember 2016 - Beginn 17.30 Uhr hat die BVMW Geschäftsstelle Oberlausitz zur Information von Unternehmen und interessierten Bürgern ein Treffen im Konferenzsaal des Hotels „Residence“ – Gewerbepark Withener Straße in Bautzen organisiert, wo die Beigeordnete des Landrates Birgitt Weber zum Ausbauplan des Landkreises informiert.  

Die Einladung finden Sie hier

Der Mittelstand fordert: Die Perle Bautzen weiterentwickeln!

zum Interview in der Sächsischen Zeitung vom 17.10.2016 mit Wirtschaftsförderer Alexander Scharfenberg

Bautzen: Zum Interview von Alexander Scharfenberg nehmen Sirko und Wilfried Rosenberg von der Geschäftsstelle Oberlausitz des BVMW wie folgt Stellung:

„Die im Interview gemachten undifferenzierten Aussagen können nicht unwidersprochen bleiben, weil Sie unnötiger Weise den Standort herabwürdigen und dafür sorgen, dass Unternehmer sich von derartigen Verwaltungen abwenden. Und dies gerade in einer Zeit, wo ein regelmäßiger Dialog besonders für Bautzen dringender denn je nötig ist.“

Nur an 3 Themen wird schon deutlich, wo Klärungsbedarf besteht, um endlich zu Aktionen zu kommen:

  1. Wenn die Gewerbesteuereinnahmen seit Jahren sinken, dann sollte sich ein Wirtschaftsförderer schon Sorgen machen, weil er gerade daran gemessen wird, wie wachsende Wertschöpfung (wirtschaftliche, soziale wie kulturelle) durch starke Unternehmen entstehen kann.
    Eine Blitzumfrage bei heimischen Steuerberatern zeigt allerdings, dass die meisten Mittelständler regelmäßig mehr Steuern zahlen, von denen sollte die Wirtschaftsförderung wissen wo deren Schuh drückt.

  2. Die Ansiedlung von Großunternehmen im Landkreis ist nicht Hauptaufgabe der Stadt. Es ist sinnvoller sich am Erweiterungsbedarf der bestehenden Unternehmen zu orientieren, damit diese organisch weiter wachsen können. Dabei sollten auch in Kooperation mit Nachbargemeinden Angebote vorliegen, wenn die Möglichkeiten der Stadt nicht ausreichen.

  3.  Den Standortnachteil Fachkräfte gibt es so allgemein nicht und schreckt auch keine Ansiedlungen ab. Die vielen Einpendler verschiedenster Art zeigen die Attraktivität der Stadt, diese gilt es auszubauen! Fachkräfte sind für Unternehmen auch weniger eine Frage der Masse, sondern eher der Qualität; damit auch die Unternehmen zukunftsfähig bleiben. Dazu gehören in städtischer Verantwortung das Angebot von Hausbau-Standorten, damit die Preise nicht in den Himmel steigen.

 
Nach einem Jahr der Neukonstituierung und vieler Sprüche müssen jetzt endlich Aktionen erfolgen. Wir fragen uns, wie lange der Stadtrat ansonsten da noch zusehen will?“

MiTag setzt Impulse -- für eine engere Zusammenarbeit in der Wirtschaftsregion --

Bautzen 10.05.2016: Der traditionelle MiTag - als Mittelstandstag Oberlausitz 2001 gestartet - ist nach 8 Jahren im Deutsch-Sorbischen Volkstheater Bautzen auf Wanderschaft nach Bischofswerda, dem Tor zur Oberlausitz, auf den Butterberg gegangen und findet am 24.05.2016 statt.

Vom MiTag 2016 geht das Signal aus noch enger im Wirtschaftsraum Dresden zusammenzuarbeiten. "Der BVMW in dieser Wachstumsregion hat in den letzten Monaten dazu entscheidende Schritte unternommen und ist dabei seine Aktionsfähigkeit gerade in dieser Richtung auszubauen" befindet BVMW-Cheforganisator Sirko Rosenberg.

"Was macht BIG Data und Demografie aus ihren Geschäftsprozessen und -modellen?", ist das Hauptthema, wozu 15 prominente Redner aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft Impulse geben und zu noch intensiverer Vernetzung auffordern.

In bewährter Weise ist der MiTag ein Gemeinschaftswerk: 7 Kooperationspartner, 14 Sponsoren, 24 Präsentationen in der Firmen-Galerie bestätigen das.

Interessierte können sich auf der Homepage www.mi-tag.de informieren und anmelden.

Bundes- und Landesmittel für die Entwicklung einer Energieregion!

Bautzen, 12.04.2016: Wir begrüßen, dass eine Weiterentwicklung des südbrandenburgischen und ostsächsischen Standortes als Energieregion von den Handwerkskammern Dresden und Cottbus gefordert wird und eine Vorzeigeregion für die Umsetzung der Energiewende, bei der die Braunkohle als Brückentechnologie erhalten bleibt, entstehen soll.

Als BVMW vertreten wir die Position: Dezentrale Strukturen sind ein Erfolgsfaktor der stabilen Energieversorgung! Das ist eine Zukunft-Chance für die Regionen!

Sehr wohl darf die Oberlausitz nicht auf das Thema Energie begrenzt werden. Es ist gerade ihr neu entfalteter Branchenmix des Maschinen- Anlagen- und Fahrzeugbaus, der Kunststofftechnik, bis zur Möbelherstellung, Nahrungsgüterwirtschaft und den für die Digitalisierung wichtigen Bereichen der IT-, und Kommunikationstechnik. Deshalb ist die Vielfalt unsere Stärke, auch wenn das eine Herausforderung an die Führungsfähigkeit der Politik ist.

Eine Stärke als Energieregion ist ein Beitrag für die Positionierung der Oberlausitz im Wirtschaftsraum Dresden und kann so zur engeren Verflechtung mit dem Standort Dresden beitragen, wenn es endlich in Sachsen gelingt, auch die für die Mobilität nötige Infrastruktur spürbarer weiter zu entwickeln. 

Weitere BVMW-Informationen zum Theme Energie und das Positionspapier des BVMW finden Sie hier.

Ja, Es ist an der Zeit, das Undenkbare zu denken

Leserbrief von Wilfried Rosenberg an die Sächsische Zeitung vom 02.02.16, veröffentlicht am 03.02.2016

Ja, „Es ist an der Zeit, das Undenkbare zu denken“, die ländliche Oberlausitz mit ihren Stärken zu verbinden mit den Stärken der anderen (z.B. der Metropole Dresden) – wir brauchen uns nicht zu verstecken – gemeinsam geht heute mehr, wenn auch die Partner was davon haben!

Ja, wir als BVMW sehen eine Zukunft der Oberlausitz in der Wachstumsregion Dresden, aber wir sehen da nicht nur die Stadt Dresden und die Oberlausitz, sondern eine Fläche um Dresden, dem Gebiet der Landesdirektion Dresden, aber ohne die Identität der Oberlausitz aufzugeben!

Wir sehen die wachsende Zusammenarbeit der Unternehmer im Interesse deren Wettbewerbs-, Innovations- und Kommunikationsfähigkeit in diesen Raum als entscheidende Quelle, um so den Menschen dann auch noch mehr Perspektiven zu bieten; was ja Politiker in allen Regionen wollen.

Wir sehen dabei das Zusammenwirken der Unternehmen mit den verschiedensten Hochschulen der großen Region als Innovationstreiber; es geht um eine „Aktivität von unten“ und nicht, sozusagen politisch von oben verordnet und erstrecht nicht unter der Fahne eines Leitbildes, was eher die nötige Flexibilität und Vielfalt einschränkt und wo sich Cottbus als Ankerstadt für Ostsachsen versteht, um sich aus aktuellen Diskussionen heraus gerade politisch größer zumachen, als sie sind.

Es geht nicht um Eitelkeiten und Begriffe, sondern um die Gestaltung einer historisch gewachsenen Zusammenarbeit auf höheren Niveau: Wo Grenzen überwindbarer sind, aber nicht verschwinden!

Es geht um eine Region Oberlausitz die glücklicherweise sehr vielfältig ist und ihre Chancen auch nur in dieser Vielfalt (von touristischen Angeboten bis zu den industriell tätigen Unternehmen und Dienstleistern im IT-Bereich) hat, die alle ein unterschiedliches Marketing benötigen. Sie braucht auch die Vielfalt der Partner in alle Himmelsrichtungen, um die Wertschöpfung in die Oberlausitz zu holen!

Das auf eine Nachfolge - Kohle - Energieregion zu reduzieren, werden immer weniger verstehen, je näher sie nach Dresden kommen.

Wir als BVMW wollen – so erst am Anfang des Jahren mit Unternehmerbeiräten und Politischen Beiräten beraten – mit Dresden u.U. eine gemeinsame Wachstumsregion sein, die Oberlausitz soll vom Image Dresden partizipieren und Dresdner Unternehmer, wie auch Bürger, die Potentiale und Vorzüge des ländlichen Raumes noch besser schätzen lernen! Da hilft kein zentrales „Lausitz-Leitbild“! Es gibt DIE Lausitz nicht! Sie wissen wie schwer es in der Oberlausitz ist, das die Teilgebiete zusammenhalten – es gibt Wettbewerb und das ist gut so!

Es ist aber gut, wenn eine Innovations-GmbH sich für den Strukturwandel im Bereich der Kohle und Energie als Projekt-Gesellschaft auf den Weg macht, aber ich sehe deren Funktion gar nicht darin eine gemeinsame Vermarktung der gesamten Region zu organisieren, daran kann sie nur scheitern!

Wir brauchen keine neuen Strukturen um länderübergreifende Zusammenarbeit zu organisieren, dafür sind die Landratsämter Bautzen und Görlitz stark genug, auch um ihre eigenen Interessen zu wahren (was übrigens nicht Kleinstaaterei ist) und um Projekte (wie Seenland) zu managen.

Sie kennen auch die Prioritäten am besten, die wir übrigens darin sehen, die neuen Herausforderungen hinsichtlich der gesamten Infrastruktur von Verkehr bis beruflichen Schulzentren endlich anzugehen und da sind wir schnell bei Landesstrukturen, die in Dresden entschieden werden.

Die B178 braucht kein Parteiengezänk!

Bautzen, 13.02.2015: Die erneute Verzögerung des Weiterbaus der B178 zum Anschluss Weißenberg erregt die Gemüter nicht nur der Mittelständler. "Auch wenn sich Viele schon mit der "Unvollendeten" verzweifelt abgefunden haben, als BVMW-Oberlausitz haben wir dafür kein Verständnis", erklärte deren Leiter Wilfried Rosenberg.

Verkehrsprognosen stimmen für einen langen Planungszeitraum nie, sind auch längst nicht das alleinige Handlungsmotiv. Es geht auch gar nicht um vierspurig oder nicht, und um Steuerverschwendung ebenso wenig. Wie uns gerade das Mitglied des Landtages Thomas Baum (SPD) erklären will. Es geht um Glaubwürdigkeit! Kann Politik nicht einfach mal machen, was versprochen ist? Offensichtlich hat Herr Baum als Experte aus der Oberlausitz gar nicht gemerkt, dass der Streit um die Trasse schon seit vielen Jahren andauert und kein Problem allein der letzten Legislatur ist.

Als BVMW hatten wir schon am 22.03.2001 ein Verkehrsforum organisiert, um Aufklärungen zu erhalten. Wo hat er denn in den letzten Jahren seine Stimme eingebracht, wenn er heute als Experte die angeblich beste Lösung hat.

Diese Trasse ist für das Funktionieren der Oberlausitz als Wirtschaftsstandort lebenswichtig, wer da das Thema "Steuerverschwendung" ins Spiel bringt, versteht nicht, dass Glaubwürdigkeit das höchste Gut ist. Dies wird jetzt verspielt, wenn jetzt nicht endlich ein schneller Baubeginn erreicht wird.

Ein fortwährendes Abwägen muss einen Endpunkt haben und der ist bei der B178 schon lange überschritten. Da wird schwülstig immer von "vorrangigsten Verkehrsprojekt im Freistaat" gesprochen und raus kommt Stillstand.

Wir fordern, dass dieser Stillstand sichtbar überwunden wird!

Für Fragen steht Ihnen die BVMW-Geschäftsstelle Bautzen gern zur Verfügung.

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